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Hauptstoryline

1368 - open
'Der Zirkel' wurde vor Jahrhunderten von in Leeds ansässigen Hexen und Magiern gegründet. Er galt dem Zusammenhalt der menschlichen Rasse und deren Schutz. Zudem verbündeten die Mitglieder all ihre Macht, um jedwede anderen übernatürlichen Wesen aus der menschlichen Welt fern zu halten. Der Zirkel bot eine Familie für Hexen und Magier aus aller Welt. Über Generationen hinweg wurde der Zirkel mit seinen Regeln und Idealen weitergeführt. Bis heute leben sogar noch einige Gründer des Zirkels unter uns, halten sich allerdings im Hintergrund und agieren lediglich als Berater. Aber so wie es kommen musste, spaltete sich der Zirkel mit der Zeit, es gab immer mehr Magier, die sich für die dunkle Magie einsetzten und ebenso gab es Hexer und Hexen die sich von den Idealen ihrer Familie abwandten und den Reizen der Dunkelheit nachgaben. Nach und nach löste sich der Zirkel, der einst die Ordnung hielt, auf. Abtrünnige begannen, gegen den Zirkel zu arbeiten, Betrug, Verrat und Mord wurde dabei keineswegs gescheut. Es bildeten sich Untergruppen, die aktiv gegen den Zirkel zu kämpfen begannen, mit der Intention, ihn vollständig zu zerstören damit die Welt wieder frei sein konnte. Dabei waren nicht alle Abtrünnigen böse gesinnt, keineswegs, einige Gute unter ihnen begannen, einfach für andere Ideale zu kämpfen, waren die Regeln des Zirkels doch recht veraltet. Durch die Spaltung des Zirkels, begannen jene, die sich der dunklen Magie zuwandten, ihre Schutzzauber zurück zu ziehen, die die menschliche Welt von der übernatürlichen trennte - der Sinn dahinter war, einige weitere mächtige Wesen auf ihre Seite zu ziehen. Jedoch verloren sie die Kontrolle und die Wand zwischen der menschlichen und der übernatürlichen Welt brach - was dazu führte, dass jegliche übernatürliche Kreaturen zurück auf die Erde fanden. Gegen diese bildeten sich weitere Untergruppen von Magiern und Hexen, um die Menschen zu beschützen, wobei sich ihnen schnell auch andere Wesen anschlossen, die keineswegs böse gesinnt waren. Der Zirkel hatte sich zu der Zeit komplett zurückgezogen und eben jene, die noch an ihn geglaubt hatten oder noch immer glaubten, hofften stetig auf eine Rückkehr der Friedensboten. Jedoch blieb der Zirkel stumm, jegliche Versuche, noch Mitglieder aufzuspüren, blieben erfolglos, auch die ehemaligen Obersten konnten nicht mehr gefunden werden. Aber der Zirkel war nie tot. Die wenigen Mitglieder, die er noch hatte, treue Anhänger, die auf ihr Blut und ihre Magie schworen, den Zirkel zu vertreten und zu verteidigen, hielten zusammen und waren auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die dabei helfen sollten, den Zirkel wieder aufzubauen, um die Wand zwischen den Welten erneut zu erbauen. Bis heute ist der Zirkel noch nicht wieder stark genug und kämpft gegen die zahlreichen Untergruppen, die sich gegen ihn gewendet haben. Zirkelmitglieder, die sich als schlichte Gläubige ausgeben oder als Spione in neuen Organisationen agieren, arbeiten hart daran die Welt wieder zu einem sicheren Ort zu machen. Zudem haben sich mittlerweile auch andere übernatürliche Wesen dem Zirkel verpflichtet, da sie dieselben Ideale vertreten und nicht so böse sind, wie die Mythen berichten. Der Zirkel ist nicht tot. Er schläft nur und er wird auferstehen wie ein Phönix aus seiner Asche. Wartet ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nebenstory Uni

2018 - open
Vor nun fast einem Jahr verschwand der Student Mika Fearson ohne jeden Hinweis vom Campus in Philadelphia. Seine Eltern, die sehr früh die Polizei einschalteten, begannen, Mitschüler Ihres Sohnes zu verdächtigen und ihre Alibis zu hinterfragen. Eine polizeiliche Suche ergab leider keine Ergebnisse und als sein bester Freund Jason Gallagher die Suche nach Mika aufnahm, verschwand kurze Zeit später auch er. Die Polizei ist ratlos und verhängte vor einigen Monaten ein Ausgehverbot an den umliegenden Universitäten und Schulen - die Jugendlichen sollten ab zehn Uhr zuhause sein und ihre Häuser auch nicht mehr verlassen. Selbstverständlich hielten sich nur die wenigsten daran und überall in der Stadt schienen makabre 'Todespartys' gefeiert zu werden. Vor knapp einem Monat wurde Jason Gallagher in einem naheliegenden Waldstück wiedergefunden, er war verwildert und verwirrt und wird aktuell in einem Krankenhaus in Philadelphia behandelt, Besuche sind ihm nicht gestattet, da die Ärzte noch immer herauszufinden versuchen, was mit ihm geschehen ist. Mika Fearson bleibt weiterhin vermisst und dem nicht genug verschwinden nach und nach in regelmäßigen Abständen neue Schüler und Studenten, alle im Alter zwischen 16 und 26 Jahren. Es werden weder Hinweise noch Leichen gefunden, weshalb die örtliche Polizei davon ausgeht, dass die vermissten Jugendlichen noch immer am Leben sind. Selbstverständlich sind die Gemüter entsprechend angespannt und das Ausgehverbot beginnt, ernstgenommen zu werden. Allerdings gibt es auch einige Mutige unter den Bewohnern Philadelphias - jene die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Verschwinden ihrer Freunde aufzuklären, da die Polizei sich als nutzlos erweist. Aber wer weiß, vielleicht sind die Schuldigen gar nicht so weit entfernt von den inneren Kreisen, wie angenommen.

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Nebenstory WCKD

2016 - open
Vor drei Jahren, als ein Kometenschauer einen Teil der Erde verwüstete, austrocknete und das irdische Klima in der  Gegend von Chicago nahezu vollständig zerstörte, eine weite Fläche zu großen Anteilen in eine Brandwüste verwandelte, begann eine Reihe von Ereignissen, mit denen die Menschen in Chicago wohl kaum gerechnet hätten. Die Überbevölkerung oder viel mehr die Unterversorgung mit wichtigen Nahrungsgütern sorgte dafür, dass aus einem unbekannten Labor ein Virus in die Welt entlassen wurde, genannt wurde dieses  der „Brand". Ursprünglich war es dazu gedacht, die Bevölkerung kontrolliert zu reduzieren, einige Menschen mit dem Virus effizient zu töten und so dafür zu sorgen, dass die Nahrungsmittel wieder ausreichten. Jedoch mutierte das Virus, entwickelte sich weiter und begann, mehr Menschen außerhalb des Planes zu infizieren. Nach einer Infektion befällt das Virus das Gehirn, zerfrisst es nach und nach und sorgt dafür, dass die Opfer die Kontrolle über sich selbst einbüßen, beginnen, den Verstand zu verlieren und sich selbst zu vergessen. Menschen, die in den Anfangsphasen infiziert wurden, überleben dabei deutlich länger als jene, die erst mit den späteren, mutierten Formen angesteckt wurden, doch feststeht, dass das Virus durch einen Biss eines Infizierten oder eines Kratzers hoch ansteckend und demnach gefährlich ist. Angesteckte Menschen, welche ähnlich den Zombies auf der Erde wandeln, wurden der Einfachheit halber „Crank" getauft. Nachdem das Virus einige Zeit also recht unkontrollierbar wütete, die Brandwüste Chicagos bereits unter Quarantäne gesetzt wurde, um den Rest der Welt zu schützen, gründete sich dort aus der ehemaligen Landesregierung eine Forschungseinrichtung namens WCKD, welche an einem Heilmittel für den Brand zu forschen begann. Dazu bauten sie ein System auf, welches ausgewählte Testpersonen eine Testphase durchlaufen lassen sollte, wobei die Testpersonen durchgehend beobachtet werden sollten und anhand dessen Ergebnisse festgestellt wurden. Schnell baute WCKD mitten in der Brandwüste einige  gigantische  Labyrinthe, einige davon auch im Untergrund, in welchem die Testpersonen für die Testphase ausgesetzt wurden. Allerdings agieren in diesem Zusammenhang nicht nur WCKD und jene unwissende Testpersonen, sondern es bildete sich zudem eine Untergrundorganisation, welche den Plänen von WCKD misstraut, sie aufzudecken und zu bekämpfen versucht, bestehend aus jenen, die dem Labyrinth entkommen konnten und sich in der Brandwüste aufhalten, in einem ständigen Kampf ums Überleben. Nachdem dies nun eine Weile seinen Lauf nahm, das System nicht hinterfragt wurde und den Menschen in Chicago lediglich erklärt wurde, dass weite Teile der Welt betroffen seien, erreichten vor einer Weile einige Gruppen an Überlebenden aus der Brandwüste die Grenzen der Quarantäne, Sie hatten sich auf die Suche nach weiteren Menschen in entfernteren Teilen der Erde gemacht. Sie hielten Funkkontakt zu den Gruppen im Inland, berichteten von der Tatsache, dass sie an der Grenze lediglich auf eine meterhohe, befestigte Mauer gestoßen waren, welche dafür sorgte, dass es keiner Seele möglich sei, das Land zu verlassen, bis schließlich der Kontakt abbrach. Die Menschen im Inland wussten dabei nicht, wem oder was diese Sache geschuldet war, doch die Forschungstruppen, welche die Mauer entdeckten, kehrten niemals in die Lager der Menschen zurück. Während die Untergrundorganisation der festen Überzeugung ist, dass sowohl der Mauerbau, die damit offenbarte Quarantäne als auch der Tod der Gruppen das Werk von WCKD ist, welches versucht, damit etwas zu vertuschen, sind sich andere der Existenz gewisser Lebensformen in der Brandwüste sicher, welche nichts mehr mit Menschen oder gar Cranks zu tun haben. Wieder andere glauben an einen Komplott der Forschungstruppen, welche an der Mauer etwas entdeckt hatten und sich so abspalteten, den Kontakt abbrachen, um diese Erkenntnis für sich zu nutzen. So spalteten sich die Menschen weiter, Misstrauen und Unmut wuchs unter Ihnen und die Gruppen teilten sich, wurden kleiner und kleiner und begannen, sich auch untereinander zu bekämpfen. Ob nun tatsächlich WCKD hinter alldem steckt oder gar eine vollkommen andere Instanz, die bisher noch nicht entdeckt wurde, ist niemandem so wirklich klar. Und auch was WCKD mit den Tests bezwecken will, wohin diese führen sollen, fällt immer weiter unter den Tisch. Die einzig wichtige Frage wird vergessen: Wie sollen die Menschen diese Krise überstehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nebenstory Klinik

1917 - open
In dem heruntergekommenen Sanktuarium in Arizona, welches im Jahr 1917 erbaut wurde und damals vor allem dazu diente, die zahllosen Soldaten zu versorgen, welche ihren Einsatz im Ersten Weltkrieg überlebten, jedoch unter dem Kriegszittern und diversen anderen kriegsbedingten psychischen Störungen litten, geht schon lange nichts mehr den Lauf, den es wohl sollte. Nachdem die Versorgung der Soldaten nicht mehr benötigt wird, jene entweder verstarben oder geheilt heimkehrten, begann die Klinik zudem, auch andere Patienten zur Behandlung aufzunehmen, unter anderem auch homosexuelle Menschen, in dem Willen, sie von ihrer „Krankheit", wie es die Pfleger und Ärzte nennen, zu heilen. Darunter sind natürlich auch mehr als genug Patienten, welche klar genug im Kopf sind, um zu verstehen, dass die Art und Weise, wie die Patienten in dieser Anstalt behandelt werden, die Lebensumstände, die dort vorherrschen, von mehr als mangelhafter Qualität sind. Die Patienten werden mit Medikamenten und ziellosen Therapien weichgeklopft, pflegeleicht gemacht, eigentlich klare Menschen, die von ihren Familien aus diversesten Gründen eingeliefert werden, werden trübe und gehorsam gemacht, abgestumpft und verlieren nach und nach den Verstand, doch damit ist dem Übel nicht genug: Immer häufiger verschwinden vereinzelte Patienten auf rätselhafte Weise, nachdem deren Familien sie nicht mehr zu besuchen schienen und sowohl Ärzte als auch Pfleger wahren eisernes Schweigen gegenüber neugierigen Journalisten und Reportern, welche sich Antworten auf diese rätselhaften Fälle erhofften. Oft genug schnüffeln Zeitungsteams in den Hallen der Klinik herum, beunruhigen dabei nicht nur Patienten sondern auch das Personal, ebenso wie die staatlichen Behörden, die immer öfter auf der Türschwelle stehen, sind sie nach dieser langen Zeit endlich auch auf die Missstände an diesem Ort aufmerksam geworden, und dem Mysterium um diese rätselhaften Geschehnisse auf den Grund kommen wollen. Ob jene dabei überhaupt an die Oberfläche hatten dringen sollen oder versehentlich durch die Schranken der Klinik gesickert sind, ist unklar, doch feststeht: Irgendetwas ist da faul.